Samstag, 17. Juli 2010

Neue Almostbälle für die Nacht

Kaum haben wir den Beitrag zum "Nachtgolfen" geschrieben, gibt es auch schon wieder etwas Neues zu berichten.
In Amerika wurden die ersten AlmostGOLF Bälle hergestellt, bei dem die Farbpigmente weggelassen wurden. Dadurch ist der Ball nahezu durchsichtig. Am Tag wäre das sicher ein Problem, aber in der Nacht, leuchten die Dinger dann wohl ziemlich hell. Bestückt werden muss dieser Ball dann nur noch mit einem kleinen Knicklicht, dafür ist im ball bereits ein Loch gebohrt.
In Zukunft muss man dann wohl nur noch das Knicklicht auspacken, knicken, kurz schütteln, in den Ball stecken und schon geht die Runde "Nachtgolf" los.

Hier mal ein sehr interessantes Video, welches auf jeden fall Lust auf mehr macht!



Das Crossgolf-Portal bekommt übrigens ein paar Prototypen von diesen Bällen, wir sind schon sehr auf den Testbericht gepannt.

Freitag, 9. Juli 2010

Golfen in der Nacht

Bei diesem heißen Wetter, kann man doch eigentlich fast besser die etwas kühlere Nacht zum golfen nutzen!

Wer sich jetzt fragt: "Wie soll das denn gehen, da sieht man ja gar nicht wo der Ball landet!" dem wird jetzt hier die Antwort gegeben.
Extra für die Nachtgolfer können lumineszierende Golfbälle, oder kurz "Limibälle" im Internet bestellt werden. Diese Bälle werden mit Hilfe eines sog. Lumicharger, eine spezielle UV Lampe, aufgeladen. Wir haben dazu einfach einen "Geldscheinprüfer" gekauft, der die Bälle bestens zum leuchten bringt. Viele werden den Effekt bestimmt aus den Kinderzimmern kennen, wo in der Nacht unter der Zimmerdecke der ein oder andere Stern für eine abendliche Stimmung sorgt.

Hier mal ein Video zu den Lumibällen:

Die Lumibälle lassen sich wie normale Bälle spielen und die Leuchtdauer viriiert zwischen 5 und ca. 15 Minuten, je nach Aufladung.

Möchte man jedoch in kleineren Parks spielen, so können auch die almostGOLF Bälle so modifiziert werden, dass man sie auch in der Nacht gebrauchen kann.
Klaus vom Crossgolf-Portal hat dazu eine sehr gute Anleitung in's Netz gestellt:


Hier eine Beschreibung zum almostGOLF-Ball, für diejenigen die ihn nicht kennen:
Der almostGOLF-Ball ist ein weicher Schaumball. Im Gegensatz zu anderen Schaumstoffbällen fliegt er jedoch mit der gleichen Flugbahn wie ein normaler Golfball. Der Unterschied liegt aber in der Weite, den der Ball hinter sich bringt. Der almostGOLF-Ball fliegt nur 1/3 der Flugweiteeines normalen Golfballs. Er ist also bestens geeignet um in kleinen Parks zu spielen. Auch eine Glasscheibe braucht keine Angst zu haben, wenn sie mit einem almostGOLF-Ball getroffen wird, da der almostGOLF-Ball keinen Schaden anrichtet. Aber natürlich gilt auch bei almostGOLF-Bällen trotzdem safety first!
In Deutschland sind die almostGOLF-Bälle am einfachsten und billigsten im Crossgolf-Portal-Shop zu bekommen.


Bereits im letzten Jahr haben wir eine kleine Nightsession gestartet. Und ich gehe mal stark davon aus, dass wir auch in diesem Sommer noch das ein oder andere Mal in der Nacht unsere Bälle schlagen werden.
Wer Interesse hat, kann sich ja bei uns melden. Ich bin mir sicher, dass wir einen Termin finden werden.

Hier mal ein "schönes" Bild aus dem letzten Jahr:


Donnerstag, 8. Juli 2010

Platz 2 und 5 bei den Ruhrpott-X-Golfer Open 2010 - Termin 3

Am 04. Juli 2010 stand das 3. Turnier der Ruhrpott-X-Golfer Open an. Da Jan-Philipp leider an diesem Tag anderweitig verplant war, traten von uns nur Jan und Daniel an.
Wir haben freundlicherweise bereits im Vorfeld erfahren, wo das Turnier stattfinden sollte. Dadurch wurde uns ein Umweg über Gladbeck erspart und wir konnten uns direkt auf den Weg nach Schermbeck machen.
Dort angekommen, waren wir die ersten die am Treffpunkt nervös die Schläger in den Händen hielten. Als endlich der Autokorso aus Gladbeck anreiste, wurden noch kurz alle anwesenden Crossgolfer begrüßt und die Bierkisten und sonstige Verpflegung verteilt.

Die erste Hürde hieß Bundesstraße, welche vom Parkplatz aus überquert werden musste. Nach einem kurzen Waldstück blickten wir plötzlich auf ein knallgelbes Loch, welches sich vor uns auftat. Ein herrlicher Anblick bei herrlichem Wetter!

Und schon ging es los – der erste Abschlag. Es gilt vom Rand des Kraters eine Eisenstange im Kraterinneren zu treffen. Die ersten Schläge waren entweder zu kurz oder sie schlugen auf der Gegenseite in die Sandwand ein. Nur ein paar Leuten ist es gelungen den Ball direkt in die Nähe der Eisenstange zu schlagen. Zu diesen glücklichen gehörte auch Daniel. Jan’s Ball ist jedoch so unglücklich in die Sandwand geschlagen worden, dass es sich der Ball im Sand gemütlich gemacht hat und wahrscheinlich noch heute auf seinen Entdecker wartet.

Daniel benötigte an diesem Ziel 6 Schläge und Jan hatte durch den Ballverlust einen Schlag mehr gebraucht.

Das zweite Ziel war ein Tor, welches ganz gemein zwischen zwei Sandbergen versteckt wurde. Also hieß es erst einmal den Ball in die nähe des Sandberges zu schlagen. Der Sand erschwerte natürlich bei jedem Schlag die präzise Annäherung des Balles. Als endlich alle Bälle im Netz untergebracht waren gab das Scoreboard bekannt, dass Jan 7mal und Daniel 6mal den Ball treffen musste bevor die Bahn geschafft war.

Um zum Startpunkt der dritten Bahn zu gelangen musste ein kleiner Fußweg in Angriff genommen werden, welcher auch eine nicht zu vernachlässigen Steigung beinhaltete.
Oben angekommen konnte man in der Ferne bereits das Zieltor sehen. Es zeichnete sich ab, dass man den Ball nicht zu leicht aber auch nicht zu feste schlagen durfte. Direkt hinter dem Tor begann eine Fläche mit grasähnlichem Bewuchs. Direkt neben dem Tor begann ein Hügel, der auch nicht gerade zum weiterspielen einlud.
Bei dieser Bahn konnten Jan und Daniel endlich wieder ihr ganzes „Können“ unter Beweis stellen. :-D
Jan benötigte am Ende 4 Schläge. Ein Schlag weniger hatte Daniel auf dem Scoreboard stehen.

Das Ziel der 4. Bahn konnte man schon von weitem sehen. Es galt eine Sandförder-maschine zu treffen. Eigentlich hatten alle gedacht, dass es doch kein Problem darstellt in 100m Entfernung eine 20m breite Maschine zu treffen. Doch obwohl der Beste an dieser Bahn nur 2 Schläge brauchte, lag der Durchschnitt bei 5,3 Schlägen. Daniel und Jan konnten beide unter dem Durchschnitt bleiben, obwohl beide den ersten Schlag total verzogen. Daniel’s zweiter Schlag ging nur knapp an der Maschine vorbei und verschwand in der dahinter liegenden Sandwand. Mit dem dritten Schlag konnte er die Maschine treffen, durch den Strafschlag des verschwundenen Balles wurden jedoch 4 Schläge aufgeschrieben.
Auch Jan musste nach dem Abschlag mit einem Annäherungsschlag seinen Ball erst einmal in die Nähe der Maschine bringen. Mit dem dritten Schlag hatte er das Ziel aber erreicht.

Zu guter Letzt gab es noch eine Bonusbahn. Dort wurde in 11m Entfernung ein Tor aufgestellt. Jeder Teilnehmer durfte 3-mal auf das Tor schlagen. Jeder Ball, der im Tor liegen blieb wurde mit einem Schlag Abzug auf dem Scoreboard belohnt. Ein Teilnehmer konnte zwei Bälle im Tor unterbringen. 5 weiteren Spielern gelang es immerhin einen Ball ins Tor zu buxieren. Darunter waren auch Jan und Daniel.

Am Ende des Tages konnte Daniel seinen Erfolg vom letzten Turnier zwar nicht ganz wiederholen, aber es gelang ihm einen sehr guten zweiten Platz zu erreichen. Jan kam mit zwei Schlägen mehr auf den 5. Platz.

Wir danken erneut den Ruhrpott-X-Golfern für die Einladung und für die Durchführung des Turniers.

Donnerstag, 1. Juli 2010

C.G.B.T. beim Fashion-Indoor-Golf

Durch einen Zufall haben wir mitbekommen, dass bei anna-Moden in Bocholt ein Fashion-Indoor-Golf stattfinden soll. Kurzerhand haben wir dort angefragt ob es möglich ist daran teilzunehmen. Die Verkäuferinnen waren sehr nett und freuten sich, dass auch wir dabei sein wollen.
Also standen wir auf der Starterliste und am 30.06.2010 war es dann soweit. Um 19 Uhr sollte es losgehen. Wir trafen uns bereits eine viertel Stunde vorher um unsere neuen Polo-Shirts zu verteilen und anzuziehen.
Durch die Shirts fielen wir auch direkt als Gruppe auf und konnten so die Blicke auf uns ziehen. Wir konnten an diesem Abend vielen interessierten Leuten auch unser Hobby, das Crossgolf näher bringen. Die Reaktion waren sehr positiv und einige meinten, dass sie doch beim nächsten Mal mit offenen Augen am Rodelberg, dort spielen wir oft, vorbei fahren. Wir sind schon gespannt ob der ein oder andere Indoor-Golfer uns auch am Rodelberg mal anspricht und eine Runde mitspielen möchte.

Aber zurück zum eigentlich Thema des Abends: Fashion-Indoor-Golf
Für die technische Umsetzung wurden die Bürogolfer aus Köln engagiert, die 9, mal mehr mal weniger schwere Bahnen, in das Modegeschäft gezaubert. Eine Bahn verlief sogar einmal quer über die Einkaufsstrasse in den Eingang des Geschäfts. Dieses Loch sorgte natürlich unter den Passanten das meiste Aufsehen. Da der Eingang etwas höher liegt als die Strasse, durfte der Ball nicht zu schwach geschlagen werden, denn so kam der Ball schneller zurück als einem lieb war.

Gestartet wurde mit etwas Verspätung mit einem Kanonenschlag. Dafür wurden die anwesenden Spieler, sowohl Golfer aber auch totale Golflaien, in 9 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe fing mit einem Loch an, und der Parcours wurde dann Bahn für Bahn weitergespielt. Die meisten Bahnen sahen nicht sehr schwer aus, aber gerade das führte bei so manchen Spieler für einen hohen Score. Wenn der Ball ein Hindernis berührte, so musste ein Strafschlag in Kauf genommen werden. Dies passierte an diesem Abend wohl (fast) jeden.

Wir Crossgolfer konnten uns nach dem erfolgreichen Spiel leider nicht in die Spitzengruppe der Starter wieder finden, was aber überhaupt nicht schlimm war, denn wir hatten an diesem Abend sehr viel Spaß. Wir hätten nicht gedacht, dass Bürogolf so viel Spaß machen kann!

An dieser Stelle können wir jedem nur wärmstens empfehlen selber mal das Bürogolf auszuprobieren!
Weiterhin möchten wir uns beim ganzen Team von Anna Hoffs GmbH für das freundliche Ambiente und natürlich für die Verpflegung an der Bar bedanken. Ebenfalls danken wir den 1. Bürogolfclub Köln für die nette Einweisung und Durchführung des Turniers.

Sollte es in Zukunft noch einmal so ein Event hier im Umkreis stattfinden, werden wir sehr wahrscheinlich wieder mit dabei sein.

Erwähnt werden sollte noch, dass der junge Mann, der das Turnier gewonnen hat in seiner Ansprache mitteilte, dass er überhaupt kein Golfer ist, und jeder hätte gewinnen können. Wenn das mal kein Anreiz für jeden ist, selber mal den Schläger in die Hand zu nehmen.

Weitere Infos:
Anna Hoffs GmbH Bocholt
1. Bürogolfclub Köln

Fotos von uns:
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Video bei bbv-tv: